FAUNA
Einst gab es hier Löwen und Hyänen, und die Seleukiden kämpften auf einheimischen Elefanten gegen die Makkabäer. Uneingeschränktes Jagen und Fahrlässigkeit haben jedoch dazu geführt, daß viele Tierarten ausgestorben sind. Auch die Veränderungen, die das Land seit 1948 durchgemacht hat, haben die Tierwelt stark beeinflußt.
So war zum Beispiel das Huletal, ehe es trockengelegt wurde, von prächtigen Wasservögeln bevölkert. Heute ist in großen Naturreservaten das Jagen und Fischen untersagt, und die Naturschutzbehörden schützen viele Lebewesen, wie zum Beispiel Gazellen und Steinböcke, vor Überfällen durch den Menschen. Israel hat über 80 verschiedene Eidechsen, Schildkröten und Schlangen, von denen viele ungefährlich, einige aber tödlich sind: die Kobra und zwei weitere Vipern. Der Gecko ist die am häufigsten vertretene Eidechse.
Besonders gefährliche wirbellose Tiere sind die Witwenspinne und zwei Arten von Skorpionen. 350 Vogelarten bewohnen die Lüfte. Einige von ihnen, wie der Falke , der Geier und der Uhu haben sich mit zunehmender menschlicher Besiedlung in entlegenere Gegenden geflüchtet.
An der Mittelmeerküste gibt es Möwen, während die Wüstenspatzen trockenere Gegenden vorziehen. Von September bis März wird Israel von Bachstelzen besucht.Vogelliebhaber dürfte es interessieren, daß Israel an der Zugstrecke von Europa nach Afrika (und zurück) liegt.
Angler werden im Frühling und Herbst, wenn das Meer relativ ruhig ist, vor allem an der Mittelmeerküste bis zu 25 verschiedene Fischarten an die Leine bekommen.
Um nur einige davon zu nennen: Brasse, Barrakuda, Thunfisch, Rochen, Seehecht, Makrele, Meeräsche Seebarbe und andere. Der häufigste Fisch im See Genezareth ist der St. Peter Fisch, doch werden auch der Silberkarpfen und die Barbe gefangen. Im Golf von Elat findet man den Barrakuda, den Löwenfisch mit seinen giftigen schwarzen Stacheln, Haie, Hammerfische, Sägefische und viele bunte Korallenfische.